Morgen beginnen endlich die DEL Playoffs 2026!
Die Spannung steigt, das Eis ist aufbereitet – Morgen starten die mit Spannung erwarteten DEL Playoffs 2026 in die entscheidende Phase! Nach einer packenden Hauptrunde stehen die acht besten Teams der Deutschen Eishockey Liga fest und kämpfen in den Viertelfinalserien um den Einzug ins Halbfinale. Die Fans dürfen sich auf hochklassiges Eishockey, emotionale Duelle und packende Storylines freuen.
Kölner Haie (1) vs. Schwenninger Wild Wings (8)
Die Kölner Haie gehen als souveräner Hauptrundensieger in die Playoffs. Mit beeindruckenden 116 Punkten aus 52 Spielen und einer Tordifferenz von +64 haben die Domstädter ihre Ambitionen auf den Titel eindrucksvoll untermauert. Die Schwenninger Wild Wings hingegen sicherten sich ihren Platz im Viertelfinale als Tabellenachter mit 72 Punkten.
Historisch gesehen ist diese Paarung eine Premiere! Es ist das erste Mal in der Geschichte der DEL, dass die Kölner Haie und die Schwenninger Wild Wings in einer Playoff-Serie aufeinandertreffen. In den bisherigen 49 direkten Duellen in der Hauptrunde haben die Haie mit 25 Siegen knapp die Nase vorn.
Die Kölner setzen auf eine starke Offensive um Spieler wie Patrick Russell und Gregor MacLeod, abgesichert durch Torhüter Janne Juvonen. Die Wild Wings müssen auf eine kompakte Defensive und die Paraden von Joacim Eriksson hoffen, um gegen den Favoriten bestehen zu können. Die Kölner Haie gehen als klarer Favorit in diese Serie, doch die Playoffs schreiben bekanntlich ihre eigenen Gesetze.
Adler Mannheim (2) vs. Fischtown Pinguins Bremerhaven (7)
Die Adler Mannheim haben eine starke und konstante Hauptrunde gespielt und sich mit 103 Punkten den zweiten Tabellenplatz gesichert. Die Fischtown Pinguins Bremerhaven beendeten die reguläre Saison auf Platz sieben mit 83 Punkten und mussten den Umweg über die Pre-Playoffs nehmen, um sich für das Viertelfinale zu qualifizieren.
In der direkten Bilanz haben die Adler Mannheim mit 26 Siegen aus 41 Spielen die Oberhand. Die Mannheimer setzen auf eine ausgewogene Mannschaftsleistung, angeführt von Schlüsselspielern wie Nicolas Mattinen, Anthony Greco und natürlich ihrem Torhüterduo mit Maximilian Franzreb und Johan Mattsson. Die Pinguins aus Bremerhaven hoffen auf die Treffsicherheit von Ziga Jeglic, Jan Urbas und C.J. Smith.
Aufgrund der besseren Platzierung in der Hauptrunde und der positiven Head-to-Head-Statistik gelten die Adler Mannheim als Favorit in dieser Serie. Die Pinguins haben jedoch in den Pre-Playoffs bewiesen, dass sie in den entscheidenden Momenten zur Stelle sind und werden den Mannheimern alles abverlangen.
Straubing Tigers (3) vs. Eisbären Berlin (6)
Ein Duell mit Kultstatus erwartet die Fans in der Serie zwischen den Straubing Tigers und den Eisbären Berlin. Die Tigers spielten eine herausragende Hauptrunde und sicherten sich mit 101 Punkten den dritten Tabellenplatz. Die Eisbären Berlin (der Rekordmeister) beendeten die reguläre Saison auf Platz sechs mit 85 Punkten.
Die Playoff-Historie dieser beiden Teams spricht eine deutliche Sprache. Die Eisbären Berlin haben alle fünf bisherigen Playoff-Serien gegen die Straubing Tigers gewonnen. Ein unvergessliches Highlight war das drittlängste Spiel der DEL-Geschichte im April 2024, das die Eisbären in der dritten Overtime für sich entschieden.
Die Straubing Tigers setzen auf ihre Topscorer Nick Halloran und Marcel Brandt, während die Eisbären auf die Erfahrung und Klasse von Liam Kirk und Ty Ronning bauen. Trotz der besseren Hauptrundenplatzierung der Tigers gelten die Eisbären Berlin aufgrund ihrer historischen Dominanz in den Playoffs als leichter Favorit.
EHC Red Bull München (4) vs. ERC Ingolstadt (5)
Die Serie zwischen dem EHC Red Bull München und dem ERC Ingolstadt verspricht höchste Spannung und ist eine Neuauflage des DEL Playoff-Finales von 2023. Damals sicherten sich die Münchner mit einem 4:1-Seriensieg den Titel. In der abgelaufenen Hauptrunde belegte München mit 100 Punkten den vierten Platz, dicht gefolgt von Ingolstadt auf Platz fünf mit 94 Punkten.
Die direkte Bilanz ist relativ ausgeglichen, mit einem leichten Vorteil für die Münchner (40 Siege in 71 Spielen). Der EHC Red Bull München setzt auf eine starke Offensive um Taro Hirose und Chris DeSousa. Im Tor sorgt Antoine Bibeau für den starken Rückhalt. Der ERC Ingolstadt kontert im Sturm mit Riley Barber und in der Abwehr mit Offensiv-Verteidiger Alex Breton.
Diese Serie verspricht Eishockey auf höchstem Niveau. Die Münchner gehen als leichter Favorit in die Derby-Serie, doch der ERC Ingolstadt wird alles daransetzen sich für die Finalniederlage von 2023 zu revanchieren.
