Verpflichtung von Mitch Marner – ein neuer Superstar für Vegas
Die Vegas Golden Knights sorgten in der Offseason für Schlagzeilen, als sie Mitch Marner von den Toronto Maple Leafs holten. Der 28-jährige Top-Stürmer kam per Sign-and-Trade nach Nevada und unterschrieb direkt einen Achtjahresvertrag über 96 Mio. Dollar. Marner galt als vielleicht begehrtester Spieler auf dem Markt – und er selbst wollte unbedingt nach Vegas: „Dieser Ort stand ganz oben auf meiner Liste. Ich wollte unbedingt hierherkommen. Diese Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen“, betonte Marner zu seinem Wechsel. Die Golden Knights verstärken ihren ohnehin hochkarätig besetzten Kader also mit einem weiteren Superstar, der auf Anhieb Einfluss haben dürfte. General Manager Kelly McCrimmon stellte klar, dass alle Entscheidungen dem großen Ziel dienen: „Bei jeder Verpflichtung, die wir tätigen, geht es darum ein Team aufzubauen, das den Stanley Cup gewinnen kann“.
Marner bringt beeindruckende Referenzen mit. In der vergangenen Saison erzielte er für Toronto 102 Punkte (27 Tore, 75 Assists) – Karrierebestwert und fünftbester Wert aller Spieler ligaweit. Als kreativer Playmaker und gleichzeitig einer der besten Defensivstürmer der NHL soll er die erste Reihe der Golden Knights befeuern. Seine Spielmacher-Qualitäten werden in Vegas auf fruchtbaren Boden fallen, wo er künftig Stars wie Jack Eichel oder Tomas Hertl mit Vorlagen füttern kann. Marner ist zudem dreifacher All-Star und war 2023 Selke-Trophy-Finalist als bester Defensiv-Stürmer – er dürfte Vegas also nicht nur offensiv, sondern auch im Forechecking und Unterzahlspiel verstärken. Nach neun Jahren in Toronto ohne Finalteilnahme ist Marner hungrig auf den großen Erfolg: „Du willst an einem Ort sein, an dem du gewinnen kannst. Dieses Team hat gezeigt, dass es dazu in der Lage ist. Ich habe das Glück, dass ich jetzt hoffentlich etwas dazu beitragen kann, den Stanley Cup hierher zurückzubringen“, so Marner voller Ehrgeiz.
Offensive Kaderstruktur: Tiefe und Starpower in der NHL Saison 2025
Schon 2024/25 waren die Golden Knights eine offensive Macht. Gleich sieben Spieler erzielten über 20 Saisontore – das gelang Vegas seit der Debütsaison 2017/18 nicht mehr. Mit 274 Treffern stellte Vegas die fünftbeste Angriffsreihe der Liga. Für 2025/26 (NHL-Saison 2025) ist die Offensive nun noch imposanter, denn mit Marner kam der wohl spektakulärste Neuzugang der gesamten NHL. Entsprechend groß ist der Optimismus in Vegas.
Die Liste der Offensiv-Waffen ist lang: Jack Eichel führte das Team letzte Saison mit 28 Toren und 94 Punkten an. Mark Stone blieb trotz Verletzungspause konstant stark (19 Tore, 67 Punkte in 66 Spielen) und ist als Kapitän ein unverzichtbarer Leader. Der erst 23-jährige Pavel Dorofeyev überraschte als bester Torschütze mit 35 Treffern – eine enorme Entwicklung, nachdem er 2023/24 nur 13 Tore erzielt hatte. Auch Spieler der zweiten Garde trugen viel bei: Brett Howden knackte erstmals deutlich die 20-Tore-Marke (23 Treffer). Ivan Barbashev bestätigte mit 23 Toren seine Wertigkeit als Top-6-Flügel. Neuzugang Tomas Hertl, der im Frühjahr aus San Jose kam, steuerte 32 Tore in 73 Spielen bei und stellte mit 14 Powerplay-Treffern einen Franchise-Rekord auf. Selbst Victor Olofsson der nur 56 Mal zum Einsatz kam, trug 15 Tore bei.
Diese breite Verteilung der Torgefahr macht Vegas schwer auszurechnen. Nun kommt mit Marner ein weiterer Elite-Scorer hinzu, der regelmäßig an der 30-Tore-Marke kratzt und zuletzt erstmals die 100-Punkte-Schallmauer durchbrochen hat. Er dürfte ein idealer Partner für Eichel in der ersten Reihe sein. Marner könnte nicht nur selbst stark produzieren, sondern auch seine Mitspieler besser machen – Eichel oder Barbashev dürften an seiner Seite ebenfalls die 30-Tore-Marke ins Visier nehmen können.
Fraglich ist ob alle Secondary Scorer ihr Vorjahresniveau halten. Spieler wie Howden oder Keegan Kolesar hatten 2024/25 ein Leistungsplus das es nun zu bestätigen gilt. Zudem hat Vegas für Marner mit Nicolas Roy einen verlässlichen 15-Tore-Stürmer abgegeben. Roy bildete zuletzt eine produktive vierte Reihe, die nun mit dem defensiv orientierten Colton Sissons (kam aus Nashville) etwas an Offensiv-Punch verlieren dürfte. Nichtsdestotrotz bleibt die Tiefe beeindruckend: Selbst die dritte Linie kann sich sehen lassen. Routinier William Karlsson hofft nach einer etwas schwächeren Phase auf ein Comeback-Jahr und spielt wieder vereint mit seinem langjährigen Flügel Reilly Smith den Vegas im Frühjahr zurückholte. Brandon Saad vergangene Saison gekommen und erneut mit Einjahresvertrag gehalten, wird voraussichtlich neben Hertl und Dorofeyev stürmen und hat in seiner Karriere bereits mehrfach über 20 Tore erzielt (zuletzt 26). Jeder der vier Center im Kader – Eichel, Hertl, Karlsson und Sissons – ist grundsätzlich ein Kandidat für 20+ Tore. Auf dem Papier stellt Vegas für die NHL-Saison 2025/26 also eine Offensivmacht dar, vor der alle Gegner Respekt haben müssen. Da fällt es kaum ins Gewicht, dass auf der anderen Seite mit Verteidiger Alex Pietrangelo ein Hochkaräter ersetzt werden muss.
Abwehr und Torhüter: Stabilität trotz namhafter Verluste?
Die Defensive der Golden Knights steht vor der Aufgabe, den Weggang bzw. Ausfall von Alex Pietrangelo zu kompensieren. Der 35-jährige Star-Verteidiger, zweifacher Stanley-Cup-Champion (2023 mit Vegas, 2019 mit St. Louis) musste aufgrund einer schweren Hüftverletzung seine Karriere zumindest vorläufig beenden. Pietrangelo hinterlässt sportlich und als Führungspersönlichkeit eine große Lücke. In 71 Spielen der Vorsaison sammelte er 33 Punkte und war als Assistenzkapitän ein wichtiger Rückhalt. Ob er je zurückkehrt ist fraglich – der Verein verliert damit einen seiner wichtigsten Leader. GM McCrimmon bedauerte diesen Verlust menschlich wie sportlich, zeigte sich aber zuversichtlich: „Ich bin zufrieden damit, wo wir als Mannschaft stehen“, erklärte er und betonte, andere Spieler müssten nun mehr Verantwortung übernehmen. Tatsächlich ist die Abwehrreihe trotz Pietrangelos Abschied immer noch solide besetzt.
Verteidiger Shea Theodore – offensivstark und nun dienstältester Top-Verteidiger des Teams – hat gemeinsam mit Neuzugang Noah Hanifin die erste Reihe in der Abwehr übernommen. Hanifin kam bereits im März per Trade aus Calgary und unterschrieb einen langfristigen Vertrag. Beide Defender stehen bis 2032 unter Kontrakt und wissen, dass sie in Pietrangelos Abwesenheit lauter vorangehen müssen. „Ich denke, dass ich mit Hanifin ein wichtiger Teil der Gruppe sein werde. Wir müssen auf dem Eis in Bezug auf Führung noch mehr in den Vordergrund treten“, sagte Theodore selbstbewusst. Neben diesem neuen Top-Duo können die Knights weiter auf robuste Routiniers wie Brayden McNabb bauen, der mit Shea Theodore das eingespielte erste Verteidigerpaar bildet. Dahinter sorgen Zach Whitecloud und Hanifin für eine zuverlässige zweite Paarung. Die Tiefe kommt von jungen Kräften und Neuzugängen: Der 23-jährige Kaedan Korczak und Jeremy Lauzon (im Tausch für Nicolas Hague aus Nashville geholt) ergänzen als drittes Duo. Lauzon zählt zu den härtesten Checkern der Liga und kennt Coach Bruce Cassidy noch aus gemeinsamen Boston-Zeiten. Zwar wiegt der Abgang von Hague (einem 2-Meter-Mann mit Top-Reichweite) schwer, doch Vegas wollte bewusst etwas frischen Wind in die Defensive bringen. Mit Lauzon und weiteren Ergänzungen wie Jaycob Megna oder dem zurückgeholten Dylan Coghlan wird die Defensiv-Tiefe nun über Konkurrenzkampf definiert – jeder muss sich seinen Platz verdienen. Klar ist: Einen Pietrangelo 1:1 ersetzen kann keiner, aber kollektiv ist das Abwehrkorps immer noch robust.
Im Tor vertrauen die Golden Knights weiterhin auf Adin Hill als Nummer 1. Hill wurde 2023 zum Playoff-Helden auf dem Weg zum Stanley Cup und dankte es dem Team mit konstant soliden Leistungen. Mit 16 Siegen und einem Gegentorschnitt von 2,82 in 29 Spielen war die letzte Hauptrunde ordentlich, in den Playoffs 2025 zeigte er erneut starke Nerven. Vegas belohnte Hill im März 2025 mit einem langfristigen Vertrag über sechs Jahre – ein klares Zeichen, dass er das Torhüter-Zugpferd der Zukunft sein soll. Hinter Hill hat sich jedoch etwas geändert: Ilya Samsonov der zuletzt als Backup fungierte, erhielt keinen neuen Vertrag. Stattdessen setzt Vegas auf den jungen Schweizer Akira Schmid als Herausforderer um den Platz der Nr. 2. Schmid kam bereits im Sommer 2024 in einem Trade aus New Jersey und verbrachte die meiste Zeit in der AHL. Er brachte es dort in Henderson auf solide Werte (91,2 % Fangquote). Ende der letzten Saison bekam Schmid dann seine Chance in der NHL, als Samsonov verletzt ausfiel – und er überzeugte prompt mit starken Auftritten (94,4 % Fangquote in 5 Spielen). Coach Cassidy lobte den 24-Jährigen im April überschwänglich: „Er war für uns da. Er hat sich riesig über die Chance gefreut“. Nun möchte Schmid den Durchbruch schaffen und Hill dauerhaft Konkurrenz machen. Sollte Schmid schwächeln, stünde mit Prospect Carl Lindbom (22) ein weiterer junger Goalie bereit, doch die Backup-Rolle ist zunächst Schmids Job. Insgesamt ist Vegas im Tor gut aufgestellt: Hill hat sich als verlässlicher Rückhalt bewiesen und Schmid besitzt das Potenzial sich als NHL-Torwart zu etablieren.
Trainerstab und Taktik: Cassidy drückt dem Team seinen Stempel auf
Cheftrainer Bruce Cassidy geht in seine dritte Saison in Vegas – und er hat bereits eine Stanley-Cup-Trophäe mit dem Team vorzuweisen. In seiner Premierensaison 2022/23 führte Cassidy die Golden Knights prompt zum Titel und etablierte seinen strukturierten, disziplinierten Spielstil in der Wüste. Cassidys Handschrift: ein stabiles Defensivsystem gepaart mit schnellem Umschaltspiel und Forechecking. Unter ihm zeigten die Knights in den letzten Jahren eine ausgeprägte Siegermentalität. McCrimmon beschreibt die Teamkultur so: „Wir sagen immer: ‚Don’t let it slip.‘ Es dauert lange eine großartige Kultur aufzubauen, man kann sie aber ganz schnell wieder verlieren“. Diese Einstellung – kein Nachlassen nach Erfolgen – prägt Cassidys Arbeit.
Taktisch plant Cassidy an Bewährtem festzuhalten und dennoch behutsam neue Akzente zu setzen. Die Top-9-Stürmer setzen auf Puckbesitz und Kreativität, während die neu formierte vierte Reihe mit Sissons an der Spitze verstärkt über Forechecking und Physis kommen soll. Eine spannende Frage wird sein, wie Cassidy die Luxus-Problematik in der Offensive löst: Spielen Eichel und Marner zusammen in einer Super-Reihe, oder teilt er ihre Playmaker-Qualitäten auf zwei Linien auf? In den ersten Trainings stand Marner rechts neben Eichel, links ergänzt von Barbashev. Diese Formation verspricht enorme Kreativität, birgt aber auch die Herausforderung, dass beide eher Passgeber als Vollstrecker sind. Marner betont, dass sie in einer Reihe „beide schießen müssen“, um das Gleichgewicht zu halten – „Wir werden gute Chancen bekommen und dürfen nicht zögern abzuziehen. Barby (Barbashev) wird ums Netz herum die Abpraller jagen“. Cassidy hat jedoch die Möglichkeit, Marner auch als eigenen Linien-Motor einzusetzen, um die Tiefe zu erhöhen. Mit Stone, Stephenson, Karlsson & Co. bietet der Kader viele Kombinationen, sodass der Trainer je nach Gegner variieren kann.
Vergleich mit der Konkurrenz – Stanley Cup Favoriten 2025
Im Trainerstab hat Cassidy weiter Unterstützung von erfahrenen Assistenztrainern wie John Stevens (zuständig für Defensive und Penalty Killing) und Ryan Craig (Powerplay). Das Überzahlspiel war 2024/25 ausbaufähig, trotz Hertls Rekord von 14 Powerplay-Toren. Hier dürfte Marner eine Schlüsselrolle einnehmen, denn seine 75 Vorlagen letzte Saison waren drittbester NHL-Wert – besonders im Powerplay soll er für neue Impulse sorgen. Insgesamt verfügt Vegas taktisch über Flexibilität: Sie können ein schnelles Transition-Spiel aufziehen, besitzen aber auch die körperliche Stärke für Playoff-Hockey. Cassidy ist bekannt dafür in den Playoffs gezielt Anpassungen vorzunehmen und Matchups klug zu managen – Qualitäten die in engen Serien den Ausschlag geben können.
Nach all den Verstärkungen stellt sich die Frage: Gehören die Golden Knights in der NHL Saison 2024/25 zu den Top-Favoriten auf den Stanley Cup? Die kurze Antwort: Ja Vegas zählt definitiv zum engsten Kreis der Titelkandidaten. Das Team ist auf dem Papier hervorragend aufgestellt – aber sie sind nicht allein auf der Welt. Ein Blick auf die Konkurrenz zeigt, dass sich die Knights mit einigen Schwergewichten messen müssen: Allen voran die Florida Panthers, die in den letzten beiden Jahren den Stanley Cup holten und als Titelverteidiger auf einen „Three-peat“ aus sind. Bei den Buchmachern wird Florida mit einer Quote von 6:1 erneut als Top-Favorit gehandelt. Gleich dahinter rangieren schon die Golden Knights – gemeinsam mit der Colorado Avalanche – mit einer Quote von 8:1. Das spiegelt die allgemeine Erwartung wider: Vegas wird nach Meinung vieler Experten wieder bis ganz zum Ende mitspielen.
Colorado verfügt mit Nathan MacKinnon und Cale Makar über ähnliches Star-Potenzial und will nach dem Titel 2022 ebenfalls zurück an die Spitze. Aus dem Osten sind neben Florida insbesondere die Carolina Hurricanes ein Dauerfavorit – ein ausgeglichen besetztes Team mit starker Defensive. Auch die Edmonton Oilers um McDavid und Draisaitl werden immer genannt, wobei dort die Frage nach der Torhüterleistung steht (ähnlich wie Vegas vor Hill’s Durchbruch). Die Dallas Stars und Toronto Maple Leafs darf man ebenfalls nicht völlig abschreiben, wenngleich Toronto nach dem Marner-Abgang sicher geschwächt ist.
Die Golden Knights haben jedoch einen Vorteil: Erfahrung und Siegermentalität. Der Kern der Mannschaft hat 2023 den Cup gewonnen und weiß genau, was in den NHL Playoffs verlangt wird. Teams wie Florida oder Colorado haben zwar ebenfalls Champion-Erfahrung, doch Vegas hat gezeigt, dass sie kontinuierlich auf höchstem Niveau bleiben können. Seit dem Expansion-Einzug 2017/18 erreichten die Knights bereits zweimal das Finale und gewannen einen Titel – sie gehören also seit Jahren zum erweiterten Favoritenkreis. McCrimmon und das Management scheuen keinen mutigen Schachzug, um das Team konkurrenzfähig zu halten: Nach Jack Eichel (per Trade 2021) ist Mitch Marner bereits der zweite eingekaufte Offensivstar innerhalb kurzer Zeit. Diese „All-in“-Mentalität („pedal to the floorboard“, so McCrimmon) zeigt Wirkung. Vegas hat noch nie den Weg des Neuaufbaus gewählt, sondern immer auf Angriff geschaltet – und die Fans danken es mit leidenschaftlicher Unterstützung.
Fazit: Vegas auf Kurs Richtung Cup?
Alles in allem sprechen viele Faktoren dafür, dass die Vegas Golden Knights zu den Stanley Cup Favoriten 2025 gehören. Die Offensive ist nach der Verpflichtung von Mitch Marner so potent und tief besetzt wie kaum eine andere in der NHL. Die Defensive muss zwar ohne Alex Pietrangelo auskommen, verfügt aber weiterhin über genügend Qualität und wurde gezielt verstärkt, um den Ausfall im Kollektiv zu kompensieren. Im Tor steht mit Adin Hill ein bewährter Playoff-Keeper der schon bewiesen hat, dass er ein Team zum Titel führen kann. Trainer Bruce Cassidy hat bereits den richtigen Mix aus Taktik und Motivation gefunden, um dieses Team auf den Punkt fit zu machen. Und nicht zuletzt: Die Golden Knights haben bereits bewiesen, dass sie den Cup gewinnen können – dieser Erfahrungsschatz kann in Drucksituationen Gold wert sein.
Natürlich garantiert all das noch keine Meisterschaft. Die Konkurrenz schläft nicht und gerade ein Team wie Florida (zweimaliger Champion in Folge) oder die aufgerüsteten Avalanche aus Colorado werden Vegas nichts schenken. Dazu müssen die Knights verletzungsfrei bleiben – Mark Stone etwa hatte in der Vergangenheit mit Rückenproblemen zu kämpfen und seine Gesundheit bleibt ein Schlüsselfaktor. Dennoch auf dem Papier und nach den gezeigten Leistungen gelten die Vegas Golden Knights absolut als Top-Favorit im Rennen um den Stanley Cup 2025. Die Frage ob sie ganz oben mitspielen können, muss mit einem klaren „Ja“ beantwortet werden. Vegas hat den Kader, den Trainerstab und die Gewinner-Mentalität um erneut nach dem großen Silberpokal zu greifen. Die NHL Playoffs 2025 werden zeigen, ob die Rechnung aufgeht – die Chancen stehen jedenfalls hervorragend, dass die Golden Knights ein gehöriges Wort um den Titel mitreden. Denn eines ist sicher: In der Wüste von Nevada hat man das Stanley Cup Finale fest im Visier, „alles andere wäre eine Enttäuschung“.
